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Externe Empfehlungen

Friedrich-Weinreb-Stiftung; Friedrich Weinreb Tonarchiv – Dieter Miunske
Friedrich Weinreb (sein Andenken zum Segen) ist der hauptsächliche Ausgangspunkt von Menschen wie Axel Nitzschke, Friedhelm Wessel (siehe unten) und Dieter Miunske. Weinreb kommt aus der chassidischen Tradition des Judentums und hat in den 1960er- bis 1980er-Jahren dem deutschen und holländischen Publikum als wohl einer der ersten Menschen ein breites Spektrum der jüdischen Überlieferung eröffnet, die auch als ‚Kaballah‘ berühmt und berüchtigt ist. Auch einige Bücher hat Weinreb geschrieben, beispielsweise sein Grundlagenwerk ‚Schöpfung im Wort‘.
Dieter Miunske ist heute der Leiter eines Tonarchivs, welches Aufnahmen von Weinreb-Vorträgen digitalisiert und zum Kauf anbietet – darüber hinaus hält Miunske eigene Vorträge zu Themen der Kaballah und veröffentlicht kurze Texte, insbesondere zu Zitaten Weinrebs.

Weblink: Weinreb-Stiftung mit Tonarchiv | Blog Dieter Miunske | Youtube-Channel Miunskes


‚Theomim‘, Axel Nitzschke (s. And. z. Sg.)
Website des Axel Nitzschke, a.k.a. ‚Alfred Liebezahl‘ (sein Andenken sei zum Segen); Autor der tiefgehendsten (aber auch gewagtesten) Bibelbesprechungen, die dem Betreiber dieses eLog bislang bekannt sind – allerdings in keiner Weise für völlige Einsteiger geeignet, wenn nicht ein immenser Drang nach Verständnis im Vordergrund steht. Niemand verrenne sich in die Suche nach Weisheit – doch verachte diese Suche auch keiner. Und sofern die Angaben zu Bruder Axel Nitzschkes Lebensentwurf der Wirklichkeit entsprechen, kann ihm auch niemand vorwerfen, nur leere Worte daher zu philosophieren, im Gegenteil … Jedoch: Inhaltlich gibt es einiges, das aus Sicht des hier Schreibenden bei Axel Nitzschke allzu fraglich erscheint, vor allem da, wo über die Geschehnisse des ‚Neuen Testaments‘, im Besonderen über die Mission des Paulus und über das Wesen des Messias als Mensch und seiner engsten Jünger spekuliert wird. Dies alles beeinträchtigt trotzdem nicht den Wert der Perspektiverweiterung, die einem Vorsichtigen durch das umfangreiche Gesamtwerk Nitzschkes zuteil werden kann.

Weblink: Website Axel Nitzschke – Theomim


Friedhelm Wessel a.k.a. ‚Arjeh‘
Unter dem Pseudonym ‚Arjeh‘ (hebräisch für ‚Löwe‘) veröffentlicht Friedhelm Wessel seine Auseinandersetzungen mit verschiedenen Themen – hier sei vor allem auf seine Arbeiten zur Bibel vor dem Hintergrund des Werkes Friedrich Weinrebs hingewiesen. Wessel ist studierter katholischer Theologe und hat sich im Laufe seiner persönlichen Bibelstudien von der weltlichen Institution zurückgezogen, als er zu erkennen begann, dass die Wahrheit andere Kanäle entlangfließt. Seine Herangehensweise ist durch seinen speziellen Werdegang eine interessante Mischung aus historisch-kritischer (‚moderner‘) Bibelexegese und traditioneller chassidisch-inspirierter Mystik auf Basis des ‚Erzählens‘, wie es Weinreb in den Vordergrund seiner Lehrmethodik gestellt hat.

Weblink: Website ARJEH


Colloquium Villalongo
Beim ‚Colloquium Villalongo‘ handelt es sich um das Internetprojekt zweier Herren (ein Theologe und ein Informatiker), die das Wort Gottes in Gestalt der Bibel insbesondere aus Sicht der Ausführungen Friedrich Weinrebs erkunden. Hierbei sind, neben anderem, inzwischen eine ganze Menge an meist ‚kurz-und-knackigen‘ Kommentaren zu Bibelstellen entstanden (speziell zu den vier Evangeliumsberichten und zur Offenbarung), die auf diesem Blog für jeden Interessierten geteilt werden. Ein bisschen ziellos durchs Archiv klicken lohnt sich hier immer!

Weblink: Blog Villalongo


Schlomo Raskin und ‚Thora in Frankfurt‘
Schlomo Raskin bringt es mit eher bescheidenen Deutschkenntnissen fertig, der wohl mit Abstand lehrreicheste und vielleicht auch sympathischste jüdische Erzähler/Lehrer in der deutschsprachigen Öffentlichkeit zu sein … Sieht man über manche Fragwürdigkeit hinweg, die seinem Eingebundensein in eine weltliche Organisation (der ‚CHaBaD-Chassiduth‘) entstammt, findet man bei Schlomo Raskin eine Menge an schönen Geschichten aus der jüdischen Überlieferung, viel Einführung in Grundbegriffe und -anschauungen des (noch in die Tiefe gehenden, wirklich ernsthaften) Judentums, und immer mal wieder auch einfach herzerfrischenden Humor mit einer nicht unbedeutenden Note Weisheit (‚Wenn du Gott zum Lachen bringen willst … erzähl Ihm von DEINEN Plänen …‘ :D).

Weblinks:  Youtube-Channel Thora in Frankfurt | Website CHaBaD deutsch


David Kraus und die Breslev-Chassiduth
David Kraus betreibt einen Youtube-Kanal und schreibt viele Texte für die deutsche Sektion der sogenannten ‚Breslev-Chassiduth‘, eine chassidische Bewegung, die sich auf Nachman von Breslev (oder ‚Bratzlaw‘) zurückführt, und die unter den chassidischen Spielarten in mancherlei Hinsicht heraussticht – vor allem durch die Betonung der Freude und des ‚ekstatischen‘ Elementes in Gebet und Lobpreis (und diese Freude drückt sich bei den YT-Videos von David Kraus auch sehr schön aus in seiner herzlichen Art – selbst seine abgrundtief schlechten Witze bekommen durch seinen strahlend-lächelnden Vortrag einen gewissen Erbauungswert …). Man könnte die Breslev-Fraktion innerhalb des Chassidismus als den komplementären Gegenentwurf zur CHaBaD-Chassiduth (siehe oben die Verlinkung von Schlomo Raskin, als einer der Vertreter von CHaBaD) betrachten, welche mehr auf die ‚rationale‘ Seite des Glaubens und der Lebenspraxis ausgerichtet ist (CHaBaD steht für CHokhmah, Binah, Da’ath, grob mit ‚Weisheit, Einsicht, Kenntnis/Wissen‘ übersetzbar). Wie bei Schlomo Raskin ist natürlich auch bei David Kraus seine Eingebundenheit in eine weltliche Organisation, eben die Breslev-Chassiduth, stets zu beachten beim Lesen und Hören seiner Worte, und – wie bei allem, was man seiner Seele zuführt – alles zu prüfen, und das Gute zu behalten.

Weblinks: Youtube-Kanal David Kraus / Breslev Deutschland | Website Breslev Israel (viele deutschsprachige Artikel verfügbar)


Meister Eckart (s. And. z. Sg.)
Meister Eckart gilt als der wohl größte deutsche Mystiker des Mittelalters – von Hegel wurde er auch als (ich paraphrasiere ein wenig …) ‚Deutschlands erster Philosoph (wenn auch freilich noch eine barbarische Sprache sprechend …)‘ bezeichnet …
Jedenfalls eignen sich seine Texte sehr, tiefer in die Bibel einzudringen, als gemeinhin in ‚Kirchen‘ und ‚Gemeinden‘ vermittelt. Und auch, wenn man eher aus einer ‚philosophischen‘ Richtung kommt, kann Eckart einen mit seinen präzisen (Selbst- und Welt- )Beobachtungen und bildgewaltigen Formulierungen wunderbar anleiten, einmal den Weg nach innen anzutreten auf der Suche nach der Quelle allen Seins.
Seine Werke sind in modernes Deutsch übetragen für recht wenig Geld in Papierform zu erwerben, aber auch im Internet findet sich natürlich so ziemlich alles, was er je geschrieben hat (oder was von seinem Gesprochenen durch seine Zuhörer aufgeschrieben wurde).

Website zu Eckart mit sehr vielen Werken: eckart.de | Eckart bei zeno.org (Predigten, Traktate und Sprüche)


Johann Arndt (s. And. z. Sg.): ‚Von Wahrem Christenthumb‘
Der im 16./17. Jahrhundert lebende Johann Arndt legt in seinem Hauptwerk ‚Von wahrem Christenthumb/Vom wahren Christentum‘ eines der besten Beispiele für sogenannte ‚christliche Erbauungs-Literatur‘ vor – namentlich eine fundamentale Darstellung dessen, was später als die ‚pietistische‘ Herangehensweise an die Heilige Schrift und an den aus ihr sich speisenden Lebenswandel bezeichnet wird.

Weblinks: ‚Vom Wahrem Christentum‘ im Deutschen Textarchiv | … und auf einer christlichen Website (wohl für die meisten heutigen Leser etwas besser lesbar)


Lesenswerte Wikis: Freimaurerei, Anthroposophie und Philosophie
Das Freimaurer-Wiki gehört hier schon deswegen an erster Stelle genannt, um all diejenigen Leute von der Website LaThalmidim fernzuhalten, die sich von ‚den Freimaurern‘ in irgendeiner Weise bedroht oder anderweitig abgeschreckt fühlen. Abgesehen davon hätte auch schon ein geübter Blick auf die Titelzeile von diesem/dieseR e-Log ausreichen können, um dem Betreiber derselben eine gewisse Sympathie für die Königliche Kunst unterstellen zu können/müssen … Nicht zu sprechen erst von diversen ganz ausdrücklichen Bekenntnissen, Bewertungen und Kommentaren mit Bezug zur Maurerei in den Tiefen des Archivs dieser Website. Aber nun eben auch ganz deutlich hier in den ‚Externen Empfehlungen‘: Ich anerkenne den Segen, den mir der Ewige (auch) durch die Freimaurerei gesandt hat. Sie ist ein wichtiger Aspekt meines Weges auf Christus hin. Aus TREUE nun pflege ich sie weiter (noch immer ‚ohne [institutionellen] Schurz‘, wohlgemerkt; mein ‚Schurz‘ ist einzig das Blut des Lammes Gottes). Die Rede ist hier zunächst nur von ‚DER Freimaurerei‘ als ewigem Ideal, als Geistige Strömung innerhalb der Menschheitsreise; nicht von der ‚Freimaurerei‘ als organisierte Institution, auch nicht von ‚den Freimaurern‘ als die Summe der Mitglieder solcher Institutionen. Aber doch ist dabei die Rede auch von ‚den Freimaurern‘ (ob mit oder ohne ‚Schurz‘), die ihre Sache ernst meinen und nehmen, ihre Arbeit verrichten mit Eifer und aus aufrichtigem Pflichtbewusstsein (nur hoffentlich nicht im Geiste ‚Amaleks‘ von falscher ‚Werksgerechtigkeit‘ und Leistungswahn getrieben …). Chapeau!
Daneben sei auf das AnthroWiki verwiesen, das dem hier Schreibenden in seiner (für seinen ‚Gesamt-Werdegang‘ nicht unbedeutenden) Phase des Anthroposophie-Studiums den Zugang zu den Gedanken und auch zu ALLEN ORIGINAL-TEXTEN Rudolf Steiners (dies sind vor allem Mitschriften seiner vielen, vielen Vorträge) ermöglicht hat. Nachdem die Freimaurerei mit ihrer formvollendeten Symbolik und ihrer unaufdringlichen (nicht-‚missionierenden‘) Grundhaltung zunächst ein Fundament gelegt hatte, war es besonders das Christus-Verständnis Rudolf Steiners, das dem hier Schreibenden endlich den Zugang zur WAHREN Heiligen Schrift (d. i. allgemein: ‚die Natur‘, konkret: ‚die Bibel‘) erstmals wirklich frucht- und freudebringend ermöglicht hat.
Und zuletzt noch die Empfehlung, sich mit klassischer Philosophie (bis vielleicht hinein ins kontinental-europäische 19. Jahrhundert) zu befassen, wozu sich das ‚ganz offizielle‘ Wikipedia durchaus hervorragend (als Einstieg und Ausgangspunkt) eignet – man beginne beispielsweise einfach mal über dessen ‚Philosophie-Portal‘. Das tatsächliche LESEN der Schriften von früheren Denkern (und nicht nur das ‚davon-gehört-haben‘, oder ‚ÜBER sie etwas gelesen haben‘ …) ist nämlich das allererste gewesen, das dem Betreiber dieses eLogs überhaupt einmal das ‚Aufflammen des Geistes‘ hat erleben lassen – was dann der Beginn sein sollte, in der Konsequenz auch nach dem ‚Was-also-Tun?‘ zu fragen/suchen.

Natürlich sind letztenendes ALLE DREI dieser ‚Wikis‘ immer mit der Brille zu lesen, dass sie eben von einer bestimmten jeweiligen Interessengruppe angeboten werden!

Weblinks: Freimaurer-Wiki | AnthroWiki | Wikipedia-Portal ‚Philosophie‘

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