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Johannes 1,19-51

23. November 2018

Heiligung des G*ttesbeistands zur alleinig-bestimmenden Herrschaft

Und dies ist das Zeugnis der Gnade G*ttes, als die G*ttpreisenden [= ‚Juden‘, noch präziser als ‚die den Ewigen und das Ewige aus Dankbarkeit Lobenden‘ zu übersetzen; implizit auch einfach als ‚die G*tteskundigen‘ zu begreifen, indem die wahre Kunde von der höchsten Gottheit gerade in der immerwährenden Freude und Dankbarkeit über das Ewige besteht, die sich in GELEBTEM Dank ausdrückt also nicht so sehr in ständig gesprochenem Dank, der allzu oft Hülse und Heuchelei sein kann …)] von ‚Seinem Entwurf des Friedens‘ [= ‚Jerusalem‘, vereinfacht auch als ‚Stadt des Friedens‘ zu verstehen; und das Wort ‚Stadt‘ vom Hebräischen her auch als ‚Bewusstheits-Zustand‘ begreifbar] her zu ihm hin senden Vermittler [= Priester, Hebräisch ‚Kohanim‘, von ‚Kohen‘, wörtlich auch als ‚Wie sie (die ‚Himmlischen Heerscharen‘)‘ gedeutet in der jüdischen Überlieferung] und (Männer) von der Gefolgschaft der (dem lebendigen G*tte) Angedienten [oder: ‚Begleitende‘; ‚Leviten‘], dass sie ihn fragen: Wer (und was) bist du? Und er bekennt und leugnet nicht, und er gibt bekannt: Ich bin nicht das (zur Königsherrschaft über alle Lebens- und Seelenkräfte) Gesalbte. Und sie fragen ihn: Was dann? Bist du der ‚Ewige Weg‘ [‚Elijah‘, auch ‚mein Gott ist der Ewige, das allumfassende Sein‘)? Er spricht: Ich bin’s nicht. Bist du der (lange erwartete) Sehende? Und er antwortet: Nein. Da sprechen sie zu ihm: Wer bist du dann?, dass wir Antwort geben denen, die uns senden. Was sagst du von dir selbst? Er spricht: »Ich [- die Gnade G*ttes -] bin das Erklingen eines Rufenden in der Einsamkeit [bzw. im intimen ‚Gespräch mit Gott‘; siehe die Doppeldeutigkeit des Hebräischen Wortes für ‚Wüste‘] (einer Menschenseele in demütiger Innigkeit) [mit der Aufforderung]: Ermöglicht das Fortschreiten des euch-Bewerkstelligenden!«, wie der(jenige) Sehende(, dessen innerstes Wesen) ewiges Errettet-Sein (ist,) es (voraus)sagt.

Aber es sind (auch) von den Sich-Abspaltenden (einige) Abgesandte (dabei) und diese fragen ihn und sprechen zu ihm: Warum reinigst du denn durch Eintauchen-Lassen [‚in den Zeitstrom‘], wenn du nicht der (zur Herrschaft über alle Lebens- und Seelenkräfte) Gesalbte bist, noch der ‚Ewige Weg‘, noch der (erwartete) Sehende? Die g*ttliche Gnade antwortet ihnen und spricht: Ich lasse untertauchen mit dem Fließendem [der vergehenden Zeit]; aber Er ist mitten unter euch getreten, den ihr nicht kennt. Der wird nach mir kommen, der (bereits) vor mir zu existieren bewirkt wurde, und ich bin nicht das Richtige, dass ich die Binden dessen löse[n könnte], das unter Seine Füße gebunden ist [= das ihn trägt und ihn dabei vom Erdboden gleichermaßen trennt und ihn doch mit diesem verbindet]. Dies geschieht im Hause der Fähre-über-den-See jenseits des Hinabsteigenden, wo die Gnade G*ttes in den Zeitstrom untertauchen lässt.

Am folgenden Tag wird die Gnade G*ttes gewahr, dass der Beistand G*ttes zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist G*ttes Lamm, das der (weltlichen) Ordnung Absonderung hinfortnimmt! Dieses ist’s, von dem ich sage: Nach mir kommt ein Mann, der (bereits) vor mir zu existieren bewirkt wurde, denn Er ist eher als ich entstanden. Und ich kannte ihn nicht. Aber damit Er den Streitenden für G*tt offenbart werde, darum bin ich gekommen, zu reinigen mit dem Fließen der Zeit.

Und die Gnade G*ttes bezeugt und spricht: Ich sehe, dass der G*ttliche Hauch herabfährt wie eine Taube aus dem Himmel und bleibt auf diesem. Und ich kannte es nicht. Aber dasjenige, wovon her ich eingesetzt bin, um untertauchen zu lassen mit dem Fließenden, das spricht so zu mir: Auf welches du siehst den Hauch herabfahren und darauf bleiben – dieses ist’s, das mit dem Heiligen[, mit dem von aller Leiblichkeit freien] Hauche untertauchen lässt. Und ich sehe es und bezeuge: Dieses ist des lebendigen G*ttes vollkommenes Abbild[, sein ‚Sohn‘].

Am folgenden Tag steht die Gnade G*ttes abermals da, und zwei seiner ‚Jünger’/Lehrlinge [= ‚(als Zweige) aus-ihm-Herauswachsende‘]; und als er den G*ttesbeistand vorübergehen sieht, spricht er: Siehe, das ist G*ttes Lamm! Und die zwei aus-ihm-Herauswachsenden vernehmen in Verständnis was er redet und folgen dem G*ttesbeistand nach. Und der Beistand G*ttes wendet sich herum und sieht sie nachfolgen und spricht zu ihnen: Was sucht ihr? Sie aber sprechen zu ihm: Bewerkstelligendes – das heißt außerdem: Meister –, wo ist deine Heimstatt[, dein Ursprung und dein Endziel]? Er spricht zu ihnen: Kommt und schaut! Sie kommen und schauen es und bleiben diesen Tag bei ihm. Es ist aber um die zehnte Stunde.

Einer von den Zweien, die G*ttes Gnade gehört hatten und (daraufhin) dem G*ttlichen Beistand nachfolgen, ist der Mannhafte, der Bruder des Hörenden Felsens. Der findet zuerst seinen Bruder, den Hörenden, und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden, das heißt übersetzt: der Gesalbte. Und er führt ihn zum Beistand durch G*tt. Als der G*ttesbeistand seiner gewahr wird, spricht er: Du bist der Hörende, das vollkommene Abbild der (überschäumenden) Taube; du sollst [Ge]Fest[igt]es zu deinem innersten Wesen haben, das heißt symbolisch: Fels.

Am folgenden Tage will der Beistand G*ttes in den Kreis(lauf hinein) gehen und findet den Pferdemögenden und spricht zu ihm: Folge mir nach! Der Pferdemögende aber ist aus dem Hause des Fischens, der Wohnstätte des Mannhaften und des Felsens. Der Pferdemögende findet das von G*tt Gegebene und spricht zu Selbigem: Wir haben dasjenige gefunden, von dem die (als Essenz herausgezogene) Wahrheit in der Ewigen Weisung, und von dem die Sehenden geschrieben haben: der G*ttesbeistand, das vollkommene Abbild des von G*tt Hinzugefügten, aus der Region desjenigen, das (in sich selbst) [mit Gewissheit die Wahrheit] schauend ist [= Nazareth, begriffen als vom Worte für ‚Wacht; beschützen; in sich selbst bewahren‘ abgeleitet]. Und das von G*tt Gegebene spricht zu ihm: Was kann aus der Region desjenigen, das (in sich selbst) [mit Gewissheit die Wahrheit] schauend ist, Gutes kommen!? Der Pferdemögende spricht zu ihm: Komm und sieh es!

Der G*ttliche Beistand sieht das von G*tt Gegebene kommen und sagt von Selbigem: Siehe, ein Rechtschaffenes aus der Gefolgschaft der Streitenden für G*tt, in dem kein Falsch ist. Das von G*tt Gegebene spricht zu ihm: Woher weißt du von mir? Der G*ttesbeistand antwortet und spricht zu ihm: Bevor der Pferdemögende dich rief, als du unter dem Feigenbaume weiltest, sah ich dich schon. Das von G*tt Gegebene antwortet ihm: Bewerkstelligendes, du bist (des lebendigen) G*ttes vollkommenes Abbild, du bist der Alleinige Bestimmer über die Streitenden für G*tt!

Der Beistand G*ttes antwortet und spricht zu ihm: Du vertraust auf dies, weil ich dir gesagt habe, dass ich dich gesehen habe unter dem Feigenbaume. Du wirst noch Größeres als das sehen. Und er spricht zu ihm: In G*tt ist es begründet – ja, in G*tt ist folgendes begründet, indem der (sich in Liebe zu aller Schöpfung selbst aufopfernde) G*tt (aus dem Inneren heraus) euch offenbaren kann: Ihr werdet den Himmel offen sehen und die Botenwesen G*ttes hinauf- und herabfahren über dem vollkommenen geistigen Abbild des Erdenmenschen[, dem sogenannten ‚Menschensohn‘].

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