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Johannes 2,1-25

23. November 2018

Chymische Hochzeit als erste Offenbarung des Menschensohnes

Und am dritten Tage ist eine Vermählung am Gerüste [oder ‚Aufrechten, Aufgerichteten‘] des Kreis(lauf)es, und die empfangende Gebärende (Substanz) des G*ttesbeistands ist dort, und sowohl der G*ttesbeistand (selbst), als auch die aus-ihm-Herauswachsenden sind zu der Vermählung [mit dieser Substanz, welche die Ur-Lautere Weisheit (‚Sophia‘ genannt von mancher gnostischen Schule) ist,] gerufen worden.

Und (wegen) des schwindenden Überschäumenden wendet sich die empfangende Gebärende (Substanz) an den G*ttesbeistand: Sie halten das Überschäumende nicht [bei sich]. Der Beistand G*ttes spricht zu ihr: Was geht’s dich an, Erscheinende(s), was ich bewirke? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine empfangende Gebärende (Substanz) spricht zu den Dienenden: Was er euch sagt, das tut.

Es liegen aber dort ausgebreitet sechs steinerne [= in Unendlichkeit für diese Welt bestehende] ‚Fließenlassende‘ [= Leiber, die eine relative Beständigkeit der Existenz von an sich stets verfließenden Zeit ermöglichen, man denke z. B. an die Fähigkeit des Menschenleibes im Innern ‚Erinnerungen‘, bewusst und unbewusst, zu ’speichern‘, bewahren, vermittels der materiellen Hirnstrukturen] für die Reinigung nach g*tteskundigem [bzw. ‚G*tt aus Freude preisendem‘] Ritual, und in jeden passen zwei oder drei Maße. Der G*ttliche Beistand spricht zu ihnen: (Er-)füllt die Fließenlassenden mit Fließender (Zeit)! Und sie füllen sie bis obenan. Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt’s dem Ältesten unter den die-Dreiheit-Dehnenden! Und sie bringen es ihm. Als aber der Älteste unter den die-Dreiheit-Dehnenden das Überschäumende kostet, das (zuvor) [ruhiges, gewöhnliches] Fließendes gewesen war, und nicht weiß, woher es kommt – die Dienenden aber wissen es, die das Fließende geschöpft haben –, da ruft der Älteste unter den die-Dreiheit-Dehnenden den Verschleierten [oder, vom Hebräischen Wort für den Bräutigam und der dazu gehörigen jüdischen Deutung her: den ‚Mann der (Zahl) Acht‘] an und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst das gute Überschäumende und, wenn sie betrunken werden, das geringere; du aber hast das gute Überschäumende bis jetzt zurückbehalten.

Das ist das erste Zeichen, das der Beistand G*ttes bewirkt, geschehend am Gerüste des Kreis(lauf)es, und er offenbart seine Herrlichkeit. Und die aus ihm Herauswachsenden vertrauen auf Selbiges.

Danach geht der g*ttliche Beistand hinab nach der Bequemlichkeitsregion [oder: zum ‚Vergeben/Zudecken des Lieblichen‘], er, seine empfangende Gebärende (Substanz), seine Brüder und die aus ihm Herauswachsenden, und sie bleiben nicht lange dort.

Und das Fest des Auszuges [und des Befreit-Werdens] der G*ttpreisenden ist nahe, und der Beistand G*ttes zieht hinauf nach dem Bewusstheitszustand derr vollkommenen Ausgeglichenheit [‚des Friedens‘]. Und er findet im Heiligtum die Händler, die Rinder, Schafe und Tauben verkaufen, und die Wechsler, die da sitzen. Und er macht eine Geißel aus Stricken und treibt sie alle aus dem Heiligtum hinaus samt den Schafen und Rindern und schüttet den Wechslern das Geld aus und stößt die Tische um und spricht zu denen, die die Tauben verkaufen: Tragt das weg und macht nicht meines Vaters Haus zu einer Markthalle! Die aus ihm Herauswachsenden aber bedenken (dabei), dass ja geschrieben steht [= dass sich aus den in die Schöpfung hineingegrabenen Spuren ergibt]: »Der Eifer um dein Haus wird mich verzehren.«

Da fangen die G*tteskundigen(, die freudvoll das Ewige Preisenden) an und sprechen zu ihm: Was zeigst du uns für ein Zeichen, dass du dies tun darfst? Der G*ttesbeistand antwortet und spricht zu ihnen: Brecht dieses Heiligtum ab und in drei Tagen will ich es aufrichten. Da sprechen die G*tteskundigen: Dieses Heiligtum ist in sechsundvierzig Jahren erbaut worden, und du willst es in drei Tagen aufrichten? Er aber war am reden von dem Heiligtume seines (menschlichen) Leibes. Wenn Er (dann später) auferstanden ist von den Toten, denken die aus ihm Herauswachsenden daran, dass er dies gesagt hatte, und vertrauen der in die Schöpfung eingegrabenen Spur und dem Wort, das G*ttes Beistand (immer schon) gesprochen hatte (und noch am sprechen ist und immer sein wird).

Als Er aber am Fest des Auszuges in seinem Entwurf der Vollkommenheit ist, vertrauen viele auf sein innerstes Wesen und sind/werden ihm treu, da sie die Zeichen sehen, die er bewirkt. Aber der G*ttesbeistand vertraut sich ihnen nicht an; denn er kennt sie alle und bedarf nicht, dass ihm jemand Zeugnis gibt vom Erdenmenschen; denn er weiß, was im Erdenmenschen ist.

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