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Johannes 3,1-36

23. November 2018

Reinigungsprozesse innerhalb der G*tteskundigkeit [bzw. im Bezug auf das Loben G*ttes]

Es ist nun (aber) aus den Sich-Abspaltenden heraus derjenige Erdenmensch geworden, dessen innerstes Wesen der Sieg bei dem (einfachen) Volke ist, (und welcher) ein Ältester unter den kundigen G*tt-Preisenden (ist).

Dieser gelangt (nun) in Unbewusstheit zum Beistand durch G*tt, und spricht zu diesem: Mein Bewerkstelligendes, unsereins [= ein jeder wahrhaft zu den G*tteskundigen Zählender] weiß, dass du ein von G*tt ausgehendes Erläuterndes (und ‚Erleuchtendes‘) bist – denn nichts und niemand kann solcherlei Zeichen bewirken, wie die, die du bewirkst, es sei denn, G*tt (selbst) ist mit demjenigen.

Und der Beistand G*ttes gibt Auskunft und verkündet ihm: In G*tt ist es begründet – ja, in G*tt ist folgendes begründet, indem der (sich in Liebe zu aller Schöpfung selbst aufopfernde) G*tt (aus dem Inneren heraus) dir offenbaren kann: Es sei denn, dass jemand von Oben her (wiederum) gezeugt-und-geboren wird, kann er nicht das (alle Schöpfungen) durchreichende (Wirken) des lebendigen G*ttes (erkennend) schauen. […] Es sei denn, dass jemand gezeugt-und-geboren ist aus der Fließenden (Zeit) und dem (Leben- und Seele-) Hauchenden heraus, kann er nicht (selbst) in das (alle Schöpfungen) durchreichende (Wirken) des lebendigen G*ttes hineinwachsen.

Was (noch) aus dem (äußerlichen) Fleische heraus gezeugt-und-geboren ist, das ist (auch selbst) Fleisch; was (dagegen) aus dem Hauchenden heraus gezeugt-und-geboren ist, das ist selbst Hauchendes. […] Der Hauch weht, wo immer er will, und dir erklingt (dabei) das Tönen desselben, doch du weißt nicht, von woher er erwächst und wo(hin) er entschwindet. Derselben Art ist alles aus dem Hauche heraus Gezeugt-und-Geboren-Werdende.
Der Sieg beim (einfachen) Volke antwortet und spricht zu Ihm: Wie kann dies geschehen? Der Beistand G*ttes antwortet und spricht zu ihm: Du bist einer der Erläuternden unter den Streitenden für G*tt – und weißt das nicht? […] Wir reden, was wir wissen, und bezeugen, was wir gesehen haben (und was wir am sehen sind); ihr [Euch-Abspaltende] aber nehmt unser Zeugnis nicht an. Glaubt ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Verhältnissen (etwas) sage, wie werdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Verhältnissen (etwas) sage?

Und niemand ist gen Himmel aufgefahren außer dem, der vom Himmel herabgekommen ist, nämlich das vollkommene geistige Abbild des Erdenmenschen. Und wie ‚die lebendige Wahrheit‘ [als die Herausgezogene (Essenz)] in der Einsamkeit des Gespräches mit dem Ewigen die Schlange[nhafte Triebgesteuertheit des Erdenmenschen] (zu einem potentiell Heilenden für die Allgemeinheit) erhöht (und dadurch bewahrt und auf eine höhere Ebene gehoben, so also auch ‚weitergetragen‘) hat[, indem sie sie ‚versteinert‘ und aufgerichtet und somit zum (vorwarnenden) Anschauungsobjekt ‚gerinnen‘ lassen hat], so muss (auch) das vollkommene geistige Abbild des Erdenmenschen (zu einem Heilenden für die Allgemeinheit) erhöht werden[, indem es zu einem für alle ’sichtbaren‘ Anschauungsobjekt ‚gerinnt‘, durch das willentliche, öffentliche ‚Hineinsterben‘ in die historische Zeitlichkeit, ‚in die allgemein(-bekannt)e Menschheitsgeschichte hinein‘], damit alle, die auf dieses vertrauen und diesem Vertrauen gemäß treu handeln, ewiglich das Lebendigsein halten werden.

Denn also hat G*tt (schon immer) [sogar] die[se] Ordnung geliebt, dass er [in diese Ordnung hinein, zu diesem Zwecke] sein einziggeborenes, vollkommenes Abbild spendet, damit alle, die auf dieses (Abbild) vertrauen und ihm treu sind, nicht verloren werden, sondern ewiglich das Lebendigsein halten werden. Denn G*tt sendet sein eigenes vollkommenes Abbild nicht dazu in die Ordnung, dass es die Ordnung [be]richt[ig]e, sondern (in erster Linie,) dass die Ordnung durch es aufgelöst [und damit erlöst] werde. Wer auf Selbiges vertraut, der wird nicht [be]richt[ig]t (werden müssen); wer aber nicht (auf Selbiges) vertraut, der ist schon [be]richt[ig]t, denn er handelt nicht treu in Bezug auf das innerste Wesen des ein- und erstgeborenen vollkommenen Abbildes (des lebendigen) G*ttes [und hat damit nicht das ewige Leben, sondern vergeht von selbst früher oder später, insofern er in sich nicht das Ebenbild G*ttes trägt, bzw. zu tragen bereit ist].

Dergestalt ist aber das [die Ordnung in sich selbst] (Be)richt(ig)ende, dass das Licht in die Ordnung gekommen ist, und die Erdenmenschen lieben (in ihrer Ausgangslage) die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke sind böse [bzw. (selbst-)zerstörerisch]. Wer Böses tut, der hasst [= verwirft] das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit[, das ‚Unverdeckte‘] tut, der kommt zu dem Licht, wodurch offenbar wird, dass seine Werke in (den lebendigen) G*tt (hinein) gewirkt sind.

Danach kommt G*ttes Beistand mit den aus-ihm-Herauswachsenden in das Gebiet der G*tteskundigkeit und bleibt dort eine Weile mit ihnen und ‚reinigt‘ (durch Untertauchen in das Fließen der Zeit). G*ttes Gnade aber reinigt auch (auf dieseArt) noch am Quellenden, nahe beim Fried(lich)en, denn es ist dort [unerschöpflich] viel Fließende (Zeit) vorhanden; und sie kommen und lassen sich untertauchen. Denn die g*ttliche Gnade ist noch nicht in [materielle] Gebundenheit versetzt.

Da erhebt sich ein Streit zwischen den aus-der-G*ttesgnade-Herauswachsenden und einem G*tteskundig-den-Ewigen-Preisenden über das Wesen der Reinigung (durch Untertauchen und Wiederauftauchen im Strom der Fließenden Zeit). Und sie gelangen zu G*ttes Gnade und sprechen zu Selbiger: Bewerkstelligendes, Dasjenige, welches bei dir war jenseits des Hinabsteigenden, von dem du Zeugnis gegeben hast, siehe, das reinigt, und jedermann gelangt zu ihm. G*ttes Gnade antwortet und spricht: Ein Erdenmensch kann nichts nehmen, wenn es ihm nicht vom Himmel gegeben ist. Ihr selbst seid meine Zeugen, dass ich gesagt habe: Ich bin nicht der (zur Königsherrschaft über alle Lebens- und Seelenkräfte) Gesalbte, sondern in Vorbereitung von Selbigem her gesandt.

Wer die Verschleierte (bzw. die ‚Vollendete‘) hat, der ist der Verschleierte (bzw. der ‚Mann der Zahl Acht‘); der Freund des Verschleierten aber, der dabeisteht und ihm zuhört, freut sich sehr über das von dem Verschleierten her bedeutungsvoll Erklingende. Diese meine Freude ist nun erfüllt. Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.

Der von oben her kommt, ist über allen. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. Der vom Himmel kommt, der ist über allen und bezeugt, was er gesehen und gehört hat; und sein Zeugnis nimmt niemand an. Wer es aber annimmt, der besiegelt, dass (der lebendige) G*tt wahrhaftig ist.

Denn der, der von G*tt her eingesetzt ist, redet G*ttes Worte [einfach aus sich selbst heraus]; denn G*tt gibt den Hauch nicht nach [besonders wohlgeformt zur Schau getragenem] (Vers-)Maß[, sondern nach der Herzenshaltung des Sprechenden].

Der Schöpfer hat das vollkommene Abbild seiner selbst lieb [bis hin zur bedingungslosen Selbstaufopferung] und hat ihm alles in sein freies [aus Seelenregungen geformtes] Bewirken gegeben. Wer auf das vollkommene Abbild [des himmlischen Schöpfers innerhalb der irdischen Welt] vertraut, der hält (in sich) ewiglich das Lebendigsein. Wer aber diesem vollkommenen Abbild (in sich selbst) nicht gehorsam ist, der wird das (wahre) Leben nicht sehen, sondern der Zorn G*ttes bleibt über ihm.

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