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Johannes 4,1-54

23. November 2018

Zug durchs Bewachende/Bewahrende

Als sich nun das Bewerkstelligende dessen bewusst wird, dass die Sich-Abspaltenden in Verständnis vernommen hatten, dass [es selbst, als] der Beistand G*ttes mehr zu aus-ihm-Herauswachsenden macht und (durch Untertauchen in, und Wieder-Auftauchen lassen aus der Zeitlichkeit) reinigt als die [bloße] Gnade G*ttes – obwohl der G*ttesbeistand nicht selber reinigt, sondern die aus-ihm-Herauswachsenden –, verlässt er die G*ttes-Lob(-Region) und geht wieder in den Kreis(lauf). Er muss (dazu) aber durch das Bewachende reisen.

Da kommt er in einen Bewusstheitszustand des Bewachenden und Bewahrenden, der heißt ‚Taumelndes‘, nahe bei der Erquickungsregion, die der an-der-Ferse-Festhaltende [= der ‚Trickster‘; der ‚Krumme‘, der ‚Mann der Alternative‘] seinem eigenen vollkommenen Abbild[, dessen innerstes Wesen] G*ttes Hinzufügung [ist, ] gegeben hat. Es ist aber dort die Quellgrube des Ferse-Festhaltenden. Weil nun der G*ttesbeistand erschöpft ist von der Reise, setzt er sich an der Quellgrube nieder; es ist um die sechste Stunde.

Da kommt ein (im Äußerlichen) Erscheinendes, eine ‚umhüllende Erscheinung‘, aus dem Bewachenden, um Fließende (Zeit) zu schöpfen. Der Beistand G*ttes spricht zu ihr: Gib mir zu trinken! Denn die aus-ihm-Herauswachsenden waren in die Stadt gegangen, um Essen zu erlangen. Da spricht die aus dem Bewachenden stammende Erscheinung zu ihm: Wie, du bittest mich um etwas zu trinken, der du ein G*tt-aus-Freude-Lobender bist und ich eine Erscheinung von den Bewachenden? Denn die G*tt-Lobenden haben (typischerweise) keine Gemeinschaft mit den Bewachenden. – Der G*ttesbeistand antwortet und spricht zu ihr: Wenn du erkennst die Gabe G*ttes und was das ist, das zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, dann bittest DU es (stattdessen) und es gibt dir lebendige Fließende (Zeit). Da spricht zu ihm die Erscheinung: Bewerkstelligendes, hast du doch nichts, womit du schöpfen könntest, und die Quellgrube ist tief; woher hast du dann lebendige Fließende (Zeit)? Bist du mehr als unser Erzeuger, der an-der-Ferse-Festhaltende, der uns diese Quellgrube gegeben hat? Und er selbst hat (schon) daraus getrunken, und auch seine direkten Nachkommen und sein Vieh [= seine ‚Herden‘, das sind: seine ganze Seelen- und Leibes-Erfahrung]. Der G*ttliche Beistand antwortet und spricht zu ihr: Wer von diesem Fließenden trinkt, den wird wieder dürsten; wer aber von demjenigen Fließenden, derjenigen Art von Zeiterleben ‚trinken'(, das heißt, sich einverleiben) wird, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Zeiterleben das ich ihm geben werde, das wird selbst in ihm eine Quellgrube des Zeiterlebens werden, die in das ewige Leben hinein quillt. Spricht die Erscheinung zu ihm: Bewerkstelligendes, gib mir solches Zeiterleben, damit mich nicht dürstet und ich nicht (immer wieder neu) herkommen muss, um zu schöpfen! Der G*ttesbeistand spricht zu ihr: Geh hin, ruf [vom Hebräischen her ist ‚rufen‘ übrigens mit ‚begegnen‘ identisch] dein ‚Inneres Feuer‘ [= deinen Wesenskern] und komm wieder her! Die Erscheinung antwortet und spricht zu ihm: Ich habe kein Inneres Feuer. G*ttes Beistand spricht zu ihr: Du hast recht geantwortet: Ich habe kein Inneres Feuer. Fünf (verscheidene Ausprägungen von) Innerem Feuer hast du erlebt, und dasjenige, das du jetzt gerade erlebst, ist nicht das DIR zugemessene Innere Feuer, nicht dein eigener Wesenskern; das hast du recht gesagt.

Die Erscheinung spricht zu ihm: Bewerkstelligendes, ich sehe, dass du ein Sehender bist. Unsere Vorväter haben auf diesem Verbergenden hier sich dem lebendigen G*tte genähert[ in ihrem geistigen und leiblichen Lebenswandel], und ihr sagt, in dem Bewusstheitszustand des Friedens (und des vollkommenen Ausgleichs) sei die Stätte, wo man sich dem lebendigen G*tte [im Lebenswandel] nähern soll. Der Beistand G*ttes spricht zu ihr: Glaube mir, du umhüllende Erscheinung, es kommt die Zeit, dass ihr euch [in eurem Lebenswandel] weder vermittels dieses Verbergenden hier, noch in der (materiellen) ‚Stadt des Friedens‘ [also in einem allein von äußerlichen Umständen herrührenden Bewusstheistzustand des Friedens] dem (wahren) Schöpfer nähern werdet. Ihr wisst nicht, wem und was ihr euch (eigentlich) nähert; wir dagegen wissen, was und wem wir uns nähern; denn das Heil kommt von denen, die den Ewigen aus Freude am Preisen sind. Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, in der die wahren sich-dem-lebendigen-G*tte-Nähernden sich dem (himmlischen) Vater, unserer aller Quelle, [ihren Lebenswandel betreffend] nähern werden im Hauchenden und in der Wahrheit; denn auch der Ewige Erzeuger, unser Ursprung, will solche sich-Ihm-Nähernde haben. G*tt (selbst) ist (Leben-spendender, alles umspielender) Hauch, und die sich ihm [durch ihren Lebenswandel] nähern (wollen), die müssen sich ihm im Hauchenden und in der Wahrheit nähern. Spricht die Erscheinung zu ihm: Ich weiß, dass das Erlösende kommt, dessen innerstes Wesen das zur alleinig bestimmenden Herrschaft Gesalbte ist. Wenn dieses kommt, wird es uns alles verkündigen. G*ttes Beistand spricht zu ihr: Ich bin es [= das wahrhaftig begriffene ‚Ich‘ des Menschen ist es] – [so, wie es gerade] mit dir redend [ist, in dieser Situation hier].

Unterdessen kommen die aus-ihm-Herauswachsenden, und sie wundern sich, dass er mit einer umhüllenden Erscheinung redet; doch sagt niemand: Was fragst du?, oder: Was redest du mit ihr?

Da lässt die Frau ihr Fließenlassendes stehen und geht in die Stadt und spricht zu den Leuten: Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe, ob er nicht der Gesalbte sei! Da gehen sie aus der Stadt heraus und kommen zu ihm.

Inzwischen mahnen ihn die aus-ihm-Herauswachsenden und sprechen: Bewerkstelligendes, iss! Er aber spricht zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, von der ihr nicht wisst. Da sprechen die aus-ihm-Herauswachsenden untereinander: Hat ihm jemand zu essen gebracht? Der G*ttesbeistand spricht zu ihnen: Meine Speise ist die, dass ich bewirke den Willen dessen, der mich entlassen hat, und so sein Werk vollende.

Sagt ihr nicht selber: Es sind noch vier Monde, dann kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: Hebt eure Augen auf und seht auf die Felder, denn sie sind weiß zur Ernte. Wer die Konsequenzen seiner Handlungen aktiv annimmt, der empfängt so bereits seinen Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Lebendigsein, damit sich miteinander freuen, der da sät und der da erntet(, der bewirkt, und der erleidet, der gibt und der empfängt – als wären beide ein und derselbe). Denn in diesem (Sinne) ist das Wort voll Wahrheit: Der eine sät, der andere erntet. Ich habe euch gesandt (ein Solches) zu ernten, wo(für) ihr nicht selbst die Erschöpfung empfunden habt; andere haben Erschöpfung empfunden, und euch ist ihr Abschnitt zugute gekommen.

Es vertrauen nun auch viele der Bewachenden aus dieser Stadt auf ihn, um der Rede der umhüllenden Erscheinung willen, die am bezeugen ist: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe. Als nun die Bewachenden zu ihm kommen, bitten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; und er bleibt zwei Tage da. Und noch viele mehr beginnen zu vertrauen um seines Wortes willen und sprechen zu der Erscheinung: Von nun an vertrauen wir nicht mehr um deiner Rede willen (auf dieses); denn wir haben selber gehört und erkannt: Dieses ist wahrlich der Heiland der [unsrigen] Ordnung.

Aber nach zwei Tagen geht er von dort weiter in Richtung des Kreis(lauf)es. Denn er selber, der Beistand G*ttes, bezeugt, dass ein Sehender dort, von wo er ursprünglich ausgeht, keine Ehre hält [= er weiß, dass gerade dasjenige an seiner Existenz, das ihn ‚individuell‘ macht, NICHT das wichtige ist]. Als er nun nach dem Kreislauf kommt, nehmen ihn die im Kreislauf-Wohnenden auf, die alles gesehen haben, was er im Bewusstheitszustand der Harmonie auf dem Fest getan hat; denn sie waren auch zum Fest gekommen.

Und der Beistand G*ttes kommt abermals nach dem Gerüste im Kreislauf, wo er die Fließende (Zeit) in Überschäumendes verwandelt hat. Und es gibt (dort) einen dem alleinig-Bestimmenden Dienenden; dessen vollkommenes Abbild lag krank im Bequemlichkeitsbereich.

Dieser hört, dass der G*ttesbeistand aus der G*tteskundigkeitsregion nach dem Kreis(lauf)e kam, und geht hin zu ihm und bittet ihn, herabzukommen und seinem (eigenen) vollkommenen Abbild zu helfen; denn dieses ist in Besorgung (für immer) zu ersterben. Und der G*ttliche Beistand spricht zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so seid ihr nicht treu und vertraut nicht. Das Innere Feuer spricht zu ihm: Bewerkstelligendes, komm herab, bevor mein direkter Nachkomme (für immer) erstirbt [= bevor das von mir Erbaute zunichte wird und ich umsonst mich gemüht habe]! Der G*ttesbeistand spricht zu ihm: Geh hin, dein vollkommenes Abbild ist lebendig! Der Mensch glaubt dem Wort, das G*ttes Beistand zu ihm sagt, und geht hin.

Und während er hinabgeht, kommen ihm schon seine Dienenden entgegen und sagten: Dein direkter Nachkomme lebt. Da erforscht er von ihnen die Stunde, seit der dieser sich (wieder) ‚wohl-gewandet‘ hielt. Und sie antworten ihm: Gestern um die siebente Stunde verließ ihn das Entflammte. Da merkt der Erzeuger, dass es die Stunde war, in der G*ttes Beistand zu ihm gesprochen hat: Dein vollkommenes Abbild ist lebendig. Und er vertraut von nun an mit seinem ganzen Hause (auf den Beistand G*ttes) und ist treu.

Das ist nun das zweite Zeichen, das der Beistand G*ttes tut, wenn er aus der G*tteslob-Region (wieder) nach dem Kreis(lauf)e kommt.

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