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Johannes 9,1-41

27. November 2018

Umkehr irdischer Verhältnisse nach Geistesmaß als Beweis den G*tt-Preisenden

Und G*ttes Beistand, (uns) näher führend, sieht einen Menschen, der blind geboren ist. Und die aus ihm Herauswachsenden fragen ihn und sprchen: Bewerkstelligendes, wer ist in Absonderung begriffen (gewesen), dieser oder seine Älteren/Erzeuger/Vorläufer, dass er blind geboren ist? Der G*ttesbeistand antwortet: Es hat weder dieser sich (zwangsläufig jemals) in Absonderung befunden, noch dasjenige, das ihn erzeugt hat, sondern es sollen die Werke G*ttes offenbar werden an ihm. Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich entlassen hat, solange es hell ist; es kommt die (Unbewusstheit der) Nacht, da niemand wirken kann. Solange ich in der Ordnung (dieser Welt hier, als lebendige Botschaft verkörpert,) existiere, bin ich das Licht dieser Ordnung.

Als er das gesagt hat, spuckt er auf die Erde, macht daraus einen Brei und streicht den Brei auf die Augen des Blinden. Und er spricht zu ihm: Geh zum Teich, dessen innerstes Wesen das Eingesetzt-Sein [bzw. das ‚Vorbestimmte‘, das ‚uns Geschickte‘; das Schicksal] ist – das heißt übertragen: (aus)gesandt – und wasche dich! Da geht er hin und wäscht sich und kommt sehend wieder. Die Nächsten nun und die, die ihn früher als Bettler gesehen haben, sprechen: Ist das nicht der Mann, der dasaß und bettelte? Einige sprechen: Er ist’s; andere: Nein, aber er ist ihm ähnlich. Er selbst aber spricht: Ich bin’s. Da fragen sie ihn: Wie sind deine Augen aufgetan worden? Er antwortet: Der Mensch, dessen innerstes Wesen der Beistand G*ttes ist, machte einen Brei und strich ihn auf meine Augen und sprach: Geh zum Teich, dessen innerstes Wesen das Eingesetzt-Sein ist, und wasche dich! Ich ging hin und wusch mich und … ich sehe!

Da fragen sie ihn: Wo ist er? Er antwortet: Ich weiß es nicht. Da führen sie ihn, der vorher blind gewesen war, zu den Sich-Abspaltenden. Es war aber Sabbat an dem Tag, als der G*ttesbeistand den Brei gemacht hat und seine Augen öffnete. Da fragen ihn auch die Sich-Abspaltenden, wie er sehend geworden wäre. Er aber spricht zu ihnen: Einen Brei legte er mir auf die Augen, und ich wusch mich und bin nun sehend. Da sprechen einige der Sich-Abspaltenden: Dieser Mensch ist nicht aus G*tt, weil er den Sabbat nicht hält. Andere aber sprechen: Wie kann ein Mensch in Absonderung von g*ttlicher Ordnung solche Zeichen tun? Und es entsteht Zwietracht unter ihnen. Da sprechen sie wieder zu dem Blinden: Was sagst du von ihm, dass er deine Augen aufgetan hat? Er aber spricht: Er ist ein (mit Gewissheit die Wahrheit) Sehender(, der auch zu uns kommt und uns diese geschaute Wahrheit bringt [… denn das gängigste Hebräische Wort für ‚Prophet‘ leitet sich von dem Verb ab, das sowohl ‚kommen‘, als auch ‚bringen‘ bedeutet]).

Nun glauben die G*tteskundigen ihm nicht, dass er blind gewesen und sehend geworden war, bis sie die Älteren/Vorläufer dessen rufen, der sehend geworden war, und sie fragen sie und sprechen: Ist das euer vollkommenes Abbild, von dem ihr sagt, er sei blind geboren? Wieso ist er nun sehend? Seine Erzeuger antworten ihnen und sprechen: Wir wissen, dass dieser unser vollkommenes Abbild ist und dass er blind geboren ist. Aber wieso er nun sehend ist, wissen wir nicht, und wer ihm seine Augen aufgetan hat, wissen wir auch nicht. Fragt ihn, er ist alt genug; lasst ihn für sich selbst reden. Das sagen seine Älteren, denn sie fürchten sich vor den G*tteskundigen. Denn die G*tteskundigen haben sich schon geeinigt: wenn jemand ihn als den Gesalbten bekenne, der solle aus der Versammlung(sstätte) ausgestoßen werden. Darum (also) sprechen seine Älteren: Er ist alt genug, fragt ihn selbst.

Da rufen sie noch einmal den Menschen, der blind gewesen war, und sprechen zu ihm: Gib G*tt die Ehre! Wir wissen, dass dieser Mensch ein von aller g*ttlichen Ordnung abgesonderter ist. Er antwortet: Ist er (wirklich) ein (solcher) Sünder? Das weiß ich nicht; eins aber weiß ich: dass ich blind war und bin nun sehend. Da fragen sie ihn: Was hat er mit dir getan? Wie hat er deine Augen aufgetan? Er antwortet ihnen: Ich habe es euch schon gesagt und ihr habt’s nicht gehört! Was wollt ihr’s abermals hören? Wollt ihr (etwa) auch welche der aus-ihm-Herauswachsenden werden? Da schmähen sie ihn und sprechen: Du bist einer der aus-ihm-Herauswachsenden! … wir aber sind die Herauswachsenden aus der-(als Essenz)-Herausgezogenen-[Wahrheit]. Wir wissen, dass G*tt mit der (als Essenz) Herausgezogenen [Wahrheit] geredet hat; woher aber dieser ist, wissen wir nicht. Der Mensch antwortet und spricht zu ihnen: Das ist verwunderlich, dass ihr nicht wisst, woher er ist, und er hat (doch) meine Augen aufgetan. Wir wissen, dass G*tt diejenigen in Absonderung von Ihm nicht erhört; sondern den, der g*ttesfürchtig [= ’staunend über G*tt beim Erblicken Seiner Werke der Schöpfung‘] ist und seinen Willen tut, den erhört er. Von Anbeginn der Ordnung an hat man nicht gehört, dass jemand einem Blindgeborenen die Augen aufgetan habe. Wäre dieser nicht aus G*tt, er könnte nichts tun. Sie antworten und sprechen zu ihm: Du bist ganz in Absonderungen geboren und lehrst uns? Und sie stoßen ihn hinaus.

Es kommt vor den G*ttlichen Beistand, dass sie ihn ausgestoßen haben. Und als er ihn findet, fragte er: Vertraust du auf das vollkommene geistige Abbild des Erdenmenschen? Er antwortet und spricht: Bewerkstelligendes, was ist dieses (vollkommene Abbild)?, dass ich darauf vertraue(n möge). Der G*ttesbeistand spricht zu ihm: Du hast es gesehen, und das(jenige, das in irgendeiner Weise, in jedem Moment deiner Existenz,) mit dir redet, das ist es. Er aber spricht: Bewerkstelligendes, ich vertraue! … und er beginnt sich ihm anzunähern[ im Lebenswandel, geistig, wie leiblich].

Und der G*ttesbeistand spricht: Ich bin zur Berichtigung in diese ([ab-]gefallene) Ordnung gekommen, damit, die nicht sehen, sehend werden, und die sehen, blind werden.

Das hören einige der Sich-Abspaltenden, die bei ihm sind, und fragen ihn: Sind wir denn auch blind? G*ttes Beistand spricht zu ihnen: Wäret ihr (tatsächlich) blind, so hieltet ihr (euch) nicht (in) Absonderung; weil ihr aber sagt: Wir sind sehend, bleibt euer Zustand der Absonderung.

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